Hat ein Arbeitnehmer einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge?

Ingo Ebling

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Baurecht und Architektenrecht
Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbund e.V.

 

 

Nach § 1a Abs. 1 Satz 1 BetrVG kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber verlangen, dass von seinem zukünftig entstehenden Lohnansprüchen bis zu 4% der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze in der Allgemeinen Rentenversicherung für seine Betriebliche Altersversorgung verwendet werden.

 

Zu dieser Entgeltumwandlung ist der Arbeitgeber auf Verlangen des Arbeitnehmers verpflichtet. Allerdings muss der Arbeitgeber nicht von sich aus auf den Arbeitnehmer zugehen und den Arbeitnehmer hierauf hinweisen. Grundsätzlich werden diese Beträge bis zu einer Höhe von 4% steuerfrei gestellt. Auch Sozialversicherungsabgaben müssen auf diesen Anteil nicht gezahlt werden. Alleine durch diese Steuer- und Sozialversicherungsbefreiung ergibt sich ein erheblicher Vorteil.

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